Mittwoch, 21. November 2012

#3 - Tipp der Woche: Ein effektives Warm-Up

Ein gutes Warm-Up vor dem Krafttraining kann nicht nur Verletzungen verhindern, sondern auch die Leistung steigern. Viele verbinden mit dem Aufwärmen ein paar Runden um den Platz bzw. 10 Minuten auf dem Laufband. Doch damit ist der Körper nicht auf die kommenden Aufgaben vorbereitet. Das wäre so als wenn ihr euch für eine Geometrie-Klausur mit den Grundrechenarten vorbereitet.
Sowohl vor dem richtigen Training auf dem Sportplatz sowie dem harten Krafttraining im Gym, ein gezieltes Warm-Up ist Voraussetzung für ein erfolgreiches Training (Spiel, Wettkampf)!

Mein Aufwärmen besteht aus folgenden Komponenten:

  1. Self Myofascial Release (eine Art Selbstmassage mit einer Schaumstoffrolle und/oder einem Ball)
    - um Muskeldysbalancen vorzubeugen bzw. zu beseitigen
    - verbessert die Beweglichkeit 
  2. Dynamisches Warm-Up
    - dynamisches Dehnen und dynamische Bewegungen verbessern die Beweglichkeit
    - Muskulatur wird erwärmt und werden so vor Verletzung geschützt  
  3. Aktivierung 
    - in Schnellkraftsportarten wie Fußball oder Handball bieten sich Sprint- und/oder Sprungvarianten an, um das zentrale Nervensystem zu aktivieren 
In Sachen Aufwärmen durfte ich bereits sehr viel durch Jim "Smitty" Smith von der Diesel Crew lernen. Er ist zum einen sehr innovativ in Bezug auf verschiedene Aufwärmübungen. Zum anderen besitzt er die Fähigkeit, die Übungen in eine flüssige Reihenfolge zu bringen.


Dieses Warm-Up ist ideal für vor dem Krafttraining. Es nimmt nicht sonderlich viel Zeit in Anspruch und ist deutlich effektiver als das Laufband. Erstaunte bis verwirrte Blicke von anderen Mitgliedern im Fitnessstudio inklusive!

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